Kaolinwerkrennen in Aspang

 

 

Hi Leute, am 20.08 war heuer wieder das Kaolinwerkrennen in Aspang. Das Aspanger Endurorennen geht über 3 Stunden ohne Teamwertung mit Le Mans Start. Es ist ein durchwegs Anspruchsvolles Rennen mit einigen steilen Auf -und Abfahrten sowie einigen kniffligen Passagen mit nassen Wurzeln schräg zur Fahrtrichtung. Für einen MRB ist die Strecke allerdings fahrbar, was allerdings nicht für alle anderen Teilnehmer galt.

Es war zu diesen Zeitpunkt kein anderes Rennen und so war fast die gesamte österreichische Enduro-Elite am Start.

Training: Im Training fuhren wir 2 Runden: Nur um die Strecke zu Besichtigen, man muss ja schließlich Kraft sparen. Unglaublich was sich hier auf der Strecke Abspielte. Stau bei jedem Steilhang. Da zahlt sich unser semi-legal Schottergrubentraining schon aus. Harry hatte beim Training dann auch seinen schon 2 Monate andauernden Defekt mit der Gasannahme behoben und so konnte es dann losgehen.

Der Start: Der Start erfolgte nach Le Mans Regeln und in folgender Einteilung:

Reihe 1: Lizenzfahrer
Reihe 2: Profis unter 35 Jahre
Reihe 3: Profis Über 35 Jahre
Reihe 4: Amateure unter 35 Jahre
Reihe 5: Amateure über 35 Jahre

Ohne E-Start ging es mir natürlich schlecht und ich war gleich ziemlich weit hinten, konnte aber bis ans Ende der ersten Runde schon einige Überholen. Harry gings da bedeutend besser, er hat den Holeshot nur um einen Platz versäumt.

Das Rennen: Eigentlich nahezu problemlos. 2 mal Motor abgewürgt. Ein mal in einen Strauch gesteckt (war echt eine Mühe herauszukommen). Es ging eigentlich sehr gut. Das einzige war der Verkehr beim Überrunden. Aber sonst lief alles optimal. Ein Tankstop von 5 Minuten. Kondimäßige Probleme tauchten erstmals nach einer Stunde auf. Da hab ich dann den Fahrstil etwas geändert, die schnellste Runde war trotzdem die letzte. Rausgeschaut hat dann ein 3. Platz in der Profi-Klasse. Nach dem Rennen war ich dann aber halbtot.

Harry hatte einen guten Start und auch ein recht problemloses Rennen. Konditionstroubles gab es bei Harry nicht wirklich. Wie auch, wenn man mit dem Waffenrad Bergfahren trainiert!!! Also wurde er letztendlich 9 in der am stärksten besetzten Klasse (60 Starter)

 

Zum Rest:  Die Mopeds liefen einwandfrei. Speziell Toms 540er Maschine hat auf den Geraden so ziemlich alles abgebrannt was herumfuhr.

Support beim Tanken zahlt sich auch aus. Wir haben da 4-5 Minuten auf die Top Piloten verloren.

Das Festl dort war super organisiert. Wir werden im nächsten Jahr dort wahrscheinlich auch nächtigen.

Insgesamt waren 147 Starter

 

 
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