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MRB History
written by Martin

 

ready 4-Stunden Kart-Rennen: Am 6. Jänner begaben sich 5 waghalsige MRB's nach Wolfsberg in Kärnten, um bei dem alljährlich dort stattfindenden 4-Stunden Kart-Rennen kräftig mitzumischen. Während der Anreise hatten wir ja alle noch die Meinung, daß wir mit den "Kids" dort gleich aufgeräumt haben. Siegessicher bildeten wir zwei Teams, MRB 1 und MRB 2. Schon nach zwei Stunden, bzw. nach 364 Runden und an 3. Stelle liegend, wurde das Team MRB 1 aber eines besseren belehrt, und mußten feststellen, daß die MRB's nicht nur am Pannoniaring letzter werden können - sondern auch auf der Kartbahn in Wolfsberg. Hervorgerufen wurde dies jedoch durch einen technischen Defekt, oder besser gesagt durch unprofessionelle Handlung unserer eigenen Boxen-Crew. Diese hatte nämlich beim Kart- und Fahrerwechsel den Transponder am neuen Kart nicht stabil genug montiert, und, wie könnte es auch anders geschehen, haben wir diese blöde Ding auch gleich verloren. Bis das bemerkt wurde, leuchte auch schon der letzte Platz auf, und nach erfolgter Wiedermontage war mit diesem Rückstand nichts mehr zu machen. Wenigstens rettete das Team MRB 2 unsere Ehre, und belegte zum Schluß den vierten Rang. Es konnte der erste MRB-Pokal mit nach Hause genommen werden! Das Verantwortliche Mitglied unserer Boxen-Crew wurde natürlich fristlos entlassen, und verdient, Gerüchten zufolge, sein Brot nun als Maurer auf irgendeiner Baustelle.

Walter's Geburtstagsparty: Am 20. Jänner feierten einige von uns mit Walter, unserem diesjährigen Neuzugang, sein erstes viertel Jahrhundert im Zuge einer Pyjamaparty, um nach erheblichen Alkoholgenusses das Schlafengehen zu erleichtern. Zur Anreise in die "Woich'n" wurde vorbildlicherweise eine Fahrgemeinschaft gebildet, und nur mit einem Auto gefahren, welches wir am nächsten Tage wieder holen wollten. Dabei erwies sich das schwieriger als erwartet, es war nämlich keiner fähig zu fahren. Nein, nicht wegen zu großer Alkoholisierung, sondern weil der dazu zwingend notwendige Autoschlüssel am Vorabend im "Anreiseauto" eingesperrt wurde. Dadurch waren wir auf den, noch zwei Wochen zuvor verstoßenem Kart-Mechaniker, angewiesen. Ohne Widerrede brachte er uns zum Auto, und wurde daher voll rehabilitiert, und wieder als vollwertiges Mittglied einstimmig in unserer Runde aufgenommen.

2. MR-Brothers Snowweekend: Von 3. auf 4. März besuchten wir wieder einmal den Markus auf der Schoarl-Hütte am Hauser Kaibling so ganz nach dem Motto "saufen bis zum Umfallen". Nur einer wollte da nicht mitmachen und hatte sein eigenens Motto - "raufen bis zum Umfallen". Ist ihm ja auch nicht zu verübel, immerhin liegen ja das "s" und das "r" im Alphabet sehr dicht beieinander, und nach unzähliger Menge Bier und Zirbm, kann doch eine Verwechslung schon mal passieren, oder?

Osterfeuer 2001: So ein Osterfeuer ist eigentlich schon was sinnloses, da schuftet man den ganzen Tag, damit man einen ansehnlichen Haufen beieinander hat, und am Abend wird das ganze (inkl. Walter's geliebter Couch) dann innerhalb kürzester Zeit in einer Feuersbrunst vernichtet. Der einzig vorstellbare Grund dieses Brauches ist wahrscheinlich, daß die BrauAG einen dementsprechenden Gewinn erzielt, wobei wir ihnen natürlich ausreichend behilflich waren. Die Intensität der Hilfe konnte am nächsten Morgen bei einigen sehr genau am Gesichtsausdruck nachgewiesen werden. Unser jüngstes Mitglied (o. Bike) hatte während der Nachtruhe seine Probleme mit Heli's Katzte(n?). Vier, vom Muster identische Katzten, mußte er aus dem Zimmer werfen, bis er endlich bemerkte, daß es immer wieder das selbe Tier war, das wenige Minuten nach jedem Rauswurf, auf der anderen Seite bei der Katzenklappe, wieder im Zimmer auftauchte.

Geburtstagsparty Wr. Neustadt: Damit die angestammten Ennstaler nicht beinahe wöchentlich in unsere Außenstelle in Wr. Neustadt zu irgendeiner Geburtstagsparty fahren müssen, haben wir dort fast ausschließlich Leute aufgenommen, die am selben Tag Geburtstag haben. Dieser besondere Tag war dieses Jahr am 21 April und gefeiert wurde im "Flying Kangaroo" in Bad Fischau. Am Morgen nach der Party stellte sich heraus, daß wir uns über unser jüngstes Mitglied wirklich bald ernsthafte Sorgen machen müssen. Dieser war erst nach stundenlangen Umarmungen der Muschel auf Hörmis Firmen-WC, transportfähig.

Italientour 2001: Zu Fronleichnam, vom 13. - 17. Juni (Anm.: manch einer nur bis 16. Juni), schwingten sich wieder 11 kampfesmutige MRB's auf ihre Feuerstühle und fuhren gemeinsam unserer heurige Italientour durch Südtirol, mit dem Ziel Gardasee (Anm.: der jedoch heuer nie erreicht wurde).
1.Tag: "Die Anreise" Schön langsam müßten wir uns wirklich eine "Uhrzeit-Schulung" unserer Mittglieder überlegen, da es zu einigen noch nicht vorgedrungen ist, wenn es heißt, Abfahrt um 9 Uhr, daß das nicht 10:30 Uhr bedeutet. Aber nach den alljährlichen Tankproblemen ging es dann endlich los. Unserer geplanten Route hätte aber das Wetter bald einen Strich durch die Rechnung gemacht, und wir hätten über den Großglockner beinahe Winterreifen montieren müssen. Der Rest war, bis auf stundenlangen Überholmanövern im südtirolerischen Pustertal, beinahe ohne besondere Vorkommnisse, und wir erreichen um 19 Uhr unser Ziel: Brixen (Anm.: welches wir in den nächsten drei, bzw. vier Tagen auch nicht mehr verlassen haben)
2.Tag: "Das Besäufnis Teil 1"
Zu diesem Tag kann man eigentlich nicht viel erzählen. Er begann um ca. 10 Uhr Vormittags mit unserem neuen Kultgetränk "Forst-Bier", und endete ca. 20 Stunden später, nach unzähligen (Hekto-) Litern desselben. Einem dürfte der übermäßige Alkoholgenuß nicht so richtig bekommen sein, und ist den restlichen zehn an diesem Tag, unzähligen Beschwerden und Erzählungen zufolge, ziemlich am "A...." gegangen und dürfte nahezu unausstehlich gewesen sein. Er möchte sich auf diesem Wege bei allen zehn dafür entschuldigen.
3.Tag: "Das Besäufnis Teil 2"
Da sieben der vorangegangene Tag, und vor allem die Nacht, noch ganz tief ins Gesicht geschrieben war, konnten nur vier zur einzigen (!) Ausfahrt durch die Dolomiten an diesem Wochenende aufbrechen. Die anderen zogen es vor, diesen Tag, abermals am Pool des Campingplatzes zu verbringen. Nach mehrstündigen Sonnenbad hätten sie es dann doch versucht, eine kleine Ausfahrt zu machen, haben aber ihr Vorhaben schon nach wenigen Kilometern abgebrochen, und gesellten sich wieder, mit ein paar Dosen Forst, zum Pool.
4.Tag: "Das Besäufnis Teil 3"
An diesem Tag hatte es den Anschein, daß wir sieben neue MR-Girls in unsere Gruppe aufnehmen müssen. Aber nicht, weil wir ein paar neue Mädels kennengelernt hatten (Anm.: diese müssen nicht gleich aufgenommen werden), sondern weil gegen Mittag bei ein paar die Aufbruchsstimmung aufgetaucht war, und sie sich wie Mädels verhalten hatten. Sie wollten so schnell nach Hause, daß sogar unser ärgster Raser mit seiner Virago am Katschberg mit 300 ATS bestraft wurde. Der Grund für die überstürzte Abreise wird wohl für immer ungeklärt bleiben, denn deren Angst, daß es am Sonntag bei der Heimreise regnen sollte, konnte eigentlich keiner von den verbleibenden vier so richtig Glauben schenken - immerhin sind wir ja die MR-Brothers, und keinen Sonnenscheinfahrer. Wahrscheinlich konnten die sieben einfach das Wort "Forst" nicht mehr ertragen.
5.Tag: "Die Heimreise"
Die verbleibenden vier, wurden bei ihrer Heimreise vom Wettergott für ihre Hartnäckigkeit belohnt, den ganzen Tag, bis zum Würstelbaron kein einziger Regen. Der einzige Wehmutstropfen waren jedoch die Carabinieres. Die wollten es einfach nicht verstehen, daß es kein Vergehen ist, wenn man bei doppelter Sperrlinie überholt.

Heli's Geburtstagsparty: Am 24. Juli feierte unser Heli seinen 30. Geburtstag. Daß dabei die MRB's nicht fehlen dürfen, ist doch selbstverständlich. Begonnen hat diese Party um 3 Uhr Nachmittag unter glühender Sonne, wann sie jedoch geendet hat, und was noch alles geschehen ist, weiß ich leider nur aus Erzählungen, da ich schon bei Einbruch der Dunkelheit die horizontale Lage gesucht hatte - glaub das letzte Bier hat meinen "Ichwillnichtsmehrtrinken-Schalter" umgelegt. Angeblich soll es aber noch literweise Bier, eine Menge Grillwürstel und große Partystimmung im Disco-Wohnwagen, bis in die frühen Morgenstunden gegeben haben.

 

Almparty 2001:

Vom 27. bis 29. Juli war es endlich wieder soweit die heißersehnte Almparty, im Zuge von Master-Tom´s 28. Geburtstag, fand wieder statt. Diesmal jedoch auf der Trinker-Hütte am Pruggerer-Berg. Entweder wollte uns die Familie Reinbacher im heurigen Jahr nicht mehr auf ihrer Hütte haben, oder fanden sie, daß der Name der Nachbarhütte, die Trinker-Hütte, besser zu uns passt. Auf unsere Frage diesbezüglich wollten sie jedoch keine Auskunft geben. Also begaben wir uns am Freitag Abend auf die Hütte, und stachen das erste Fass Bier an. Unser Geburtstagskind konnte jedoch nicht genug davon bekommen, und ließ sich nach wenigen Stunden alle Getränke nochmals durch den Kopf gehen, solch eine Verschwendung! Warum ihm so urplötzlich schlecht wurde, dazu gibt es verschiedene Gerüchte. Entweder wurde ihm das Schläfchen in Rocky´s Liege zuviel, oder er hatte sein Gesicht aber auch an einer etwas unsauberen Stelle mit unangenehmen Gerüchen, als er in Hörmis Auto ein wenig Zweisamkeit pflegte ..

In den frühen Morgenstunden des Samstages gab es dann den Startschuss zum allgemeinen MRB-Scooter-Rennen. Es dauerte den ganzen Samstag, aber das dies jedoch buchstäblich im Ausscheidungsverfahren durchgeführt wird, war im Vorhinein nicht beabsichtigt. Es ist unglaublich, in wie vielen Richtungen man von so einem Scooter abgeworfen werden kann. Fast jeder Teilnehmer machte irgendwann einen Abflug, und zog sich auch dementsprechende Verletzungen zu. Am Schluß stellte sich jedoch heraus, daß unser Hörmi keine einzige Schürfwunde aufzuweisen hatte, daraufhin wurde er auch neidlos als unbezwingbarer MRB-Schooter-König gefeiert. Offensichtlich hatte er durch intensive Highsider Erfahrungen am Pannonia Ring, keine Probleme mit schlingernden Scootern, wenn er nur seine Daytona auch so im Griff hätte, wie seinen Scooter.

Der Rest verlief eigentlich wie bei jeder anderen Party, zum Speisen gab´s ein Spanferkel, das Geburtstagskind fiel im 19 Uhr aus und der Alkohol wurde mit aller Kraft gemeinsam vernichtet.

 

Hörmi's Geburtstag:

Am 20. Oktober wollte Hörmi mit all möglichen Freunden, in Form einer skandalösen Orgie, seinen 25. Geburtstag feiern. Da dies jedoch anders gekommen ist, werdet ihr gleich erfahren.
Begonnen hat alles am Freitag den 19. - Abends. Ein paar wagemutige haben sich eingefunden, die rauhen Biermengen, welche Hörmi organisiert hatte, einzukühlen. Das Bier war noch nicht mal kalt, als das erste Faß bereits geleert war.
Hörmi erhob sich, und sprach zu seinen (Jüngern) Freunde: "So kann das nicht weitergehen! Man bringe mir Wein und Schnaps - ich werde es verteilen, und euch damit von euren Sünden befreien!" Und so geschah es. Einer der (Bier-)Apostel erhob sich, und tat das, was ihnen der Herr Hörmi befohlen hatte.
Damit war das Schicksal einiger Anwesender bereits besiegelt, und der Ausfall vieler war damit vorprogrammiert. Bei einem hatte dies am nächsten Morgen sogar fatale Folgen. Er trat sofort nach dem Aufstehen die Heimreise an. Er begründete es damit, daß irgendwas in seinem Bett lag. Trotz intensivster Kontrolle des Bettzeuges konnten keine Ungeziefer entdeckt werde, und außer ein paar weiße Flecken wurde nichts abnormales gefunden.

Am Samstag kam dann die Party nur schwerfällig in Schwung, und die letzten Gäste kamen erst spät am Abend. Viele der eingeladenen kamen überhaupt nicht. Womöglich hat der ORF bereits in seiner Mittagsausgabe der Zeit-im-Bild von dieser Party berichtet, und einige hatten sich kurzfristig anderwertig entschlossen. Schuld daran war womöglich der extrem hohe Estrogen-Mangel und daher hoher Testosteron-Anteil unter den Teilnehmern.
Eigentlich hätte es am Nachmittag ja ein Spanferkel geben sollen, aber bei dieser relativ geringen Teilnehmerzahl wäre dies eine Verschwendung gewesen. Da hat der Hörmi richtig Glück gehabt, daß er das Ferkel im lebendigen Zustand beim Fleischer bestellt hat, und außerdem hat dieser das Schwein sowieso zu spät geliefert.
Zum Abschluß ein kleiner Tip an den Hörmi: bei dem würde ich kein Spanferkel mehr bestellen, der ist nicht zuverlässig.

 



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(Stand 11 / 2001)