Aktuelle Info

MRB Weihnachtsfeier 2017 im Restaurant Schwartz

Kalender

1997 / 1998 / 1999 / 2000 / 2001 / 2002 / 2003 / 2004

MRB History

written by Martin

 

 

 



 

Lengdorfer Eisstockturnier Am 24. Jänner gab es im Lengdorfer Dorfstberl das erste „Schlei-Fraunz-Eisstockturnier“. Dass bei solch einer Erstausführung eines zukünftigen Megaevents die MRB’s nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst. Daher schickten wir sogleich eine vierköpfige Delegation dort hin, um den Pokal nach Hause zu bringen. Uns wurde in der ersten Runde eine „sichere Bank“ zugelost – eine wild zusammen gewürfelte, stark östrogenbelastete Vierergruppe. Aber es kam wie es kommen musste, wir wurden bereits nach der ersten Runde von ihnen an die Bar geschickt – waren also wir deren „sichere Bank“?!?!

Was soll’s, wir wären keine richtigen MRB’s, wär uns nicht die warme Bar lieber als die eisige Kälte an der Bahn. Und auîerdem hatten wir nach dem Finale schon einige (Bar-)Runden Vorsprung auf alle anderen, sodass wir dafür die „Fahrerlagerwertung“ wieder mit groîem Vorsprung haushoch gewonnen haben.

Tom’s neues Spielzeug

Wer hätte sich so was noch vor einigen Jahren gedacht: unser Master-Tom kauft sich mal ein Straîen-Motorrad, welches
1. weniger als 4 Zylinder hat,
2. weniger als 750ccm hat,
3. langsamer als 270 km/h fährt,
4. einen cw-Wert hat, gröîer als ein Himmelbett,
5. eine Beschleunigung hat, wie ein dreibeiniges Pferdegespann,
6. eine Verzögerung hat, wie ein Felsbrocken im freien Fall,
7. und vor allem: ein Topcase hat!

Nachdem dieses Kaufvorhaben keiner der MRB’s so richtig glauben konnte, zogen wir am 22. Mai gemeinsam los um Tom’s Neuerwerbung abzuholen. Es hätte aber vorher wer verraten können, dass uns dieses Vorhaben bis in den hintersten Winkel der oberösterreichischen Prärie treibt, nämlich dorthin, wo der „Schnee“ durchs „Gatter“ fallen muss, nachdem der Fuchs dem Hasen „gute Nacht“ wünscht.

MRB’s ziehen gen Süden

Wieder ein Jahr ist vergangen, und die MRB’s freuten sich schon wieder auf die alljährliche Tour zwischen 09. und 13. Juni. Bis auf einen, der musste sich wieder mit all möglichen Ausreden vor der Tour drücken – warum konnte er nicht einmal sagen:

„meine A..... erlaubt es mir nicht“.

Tag 1 – Straîen alt und neu:
Wir wollten heuer mal Slowenien erkunden, und mussten feststellen: ein tolles Land. Man soll sich halt an zwei Dinge dort gewöhnen. Erstens, in diesem Land bräuchte man eigentlich zwei Motorräder, eine Enduro für die eine Seite vom Berg rauf, und eine 1000er für die andere Seite wieder runter. Und zweitens, Spieî ist nicht gleich Spieî.

Tag 2 – Die Beach-Bar:
Nach dem Frühstück nahe der kroatischen Grenze, haben wir uns entschlossen, unserem Auswanderer Franz S. auf der Insel Krk zu besuchen. Da dieser mit dem Kat unterwegs waren, waren wir gezwungen auf ihn zu warten. Wir hatten ja schon eine kleine Vorahnung, und mieteten uns zur Vorsicht gleich mal ein Appartement. Dann stürmten wir den Strand. Gleich ums Eck – eine neu eröffnete Beach-Bar … welche wir die nächsten sechs Stunden auch nicht mehr verlassen haben. Böse Zungen behaupten ja, der Grund dafür war, dass einige keinen Fuî mehr ansetzten konnten, und sogar zum Anhalten diverse Verkehrszeichen verbogen haben.

Tag 3 – Nicht nach Lignano:
Nach dem Aufwachen lag eine groîe Unsicherheit in der Luft: wo ist mein Handy, wo meine Brille, wo meine Digicam, wo mein Geld, wo meine Unterhose…aber…Hörmi sei Dank! Alle vermissten Gegenstände befanden sich in seinem Rucksack und nicht unten am Stand. Auîer Tom’s Geld… Nach kurzer Diskussion hatten wir beschlossen, heuer nicht nach Lignano zu fahren, sondern hier zu bleiben. Alle die zu Hause behauptet haben, uns hätte es in Punat so gut gefallen, reden völligen Unfug. Die Wahrheit ist, dass die meisten noch immer mehr Alkohol in der Birne hatten als die Gösser-Brauerei in ihrem Sudhaus, und dadurch an eine vernünftige Motorradfahrt die nächsten Tage beim besten Willen nicht zu denken war.

Tag 4 – Der Tauchgang:
Der Samstag war ein eher ruhiger Tag – bis Mittag sowieso, da noch keiner ein Auge öffnete. Am Nachmittag machten ein paar eine Inselrundfahrt, ein paar tranken Bier, und zwei wollten die Unterwasserwelt um Krk erkunden. Also ab zu Marc’s Tauchbasis und rein in den Neopren und ab ins Wasser. Aber so einfach war dies gar nicht. Man benötigt dazu das Brevet (der „Tauch-Führerschein“), die Tauchgenehmigung und den Reisepass. Wenn man von beiden die Dokumente zusammengezählt hätte, dann hätte man für einen (fast) alles beieinander gehabt, einer hatte kein Brevet, und der andere hatte keinen Reisepass – Tauchgenehmigung hatte sowieso keiner … wozu braucht man auch so etwas? Zum Glück gab unser Auswanderer Franz S. einen Bürgen für die beiden ab, und ihnen wurde die Unterwasserwelt nicht mehr verwehrt.

Tag 5 – Der Sturm:
Leider geht jeder Urlaub mal zu Ende, so auch dieser, und wir traten die Heimfahrt an. Es wäre keine echte MRB-Tour, bräuchten wir nie unsere Regendress. Aber diesmal traf es uns ganz hart. Wir zogen die Dress bereits 5 km nach der Abfahrt an. Wir dachten schon, das wär das Schlimmste – nein – vor der Brücke aufs Festland wurden wir wegen Sturmwarnung angehalten. Die nun folgenden chaotischen Zustände erklären, warum wir Staîenbockfahrer keine Enduros wollen: weil sie bei so ein bisschen Wind nur am Boden herumliegen! Bei der Transalp war es ja noch verständlich, der Fahrer hatte viel zuwenig Gewicht (die ganzen toten Insekten vorne auf meiner 900er haben schon mehr). Dass aber auch die BWM am Boden lag, kann nur am Bike gelegen haben (daher wurde sie wahrscheinlich im Herbst auch wieder verkauft). Also gab’s nur eins, wieder umzudrehen, und einen gemütlichen Tag in einem Restaurant zu verbringen, wo wir wahrscheinlich ohne Sturm nie hingekommen wären. Dass wir am Abend noch mit zwei Fähren fahren müssen, ums Festland zu erreichen, hätte beim Frühstück sicher auch keiner gedacht. Also waren wir nach zwölf Stunden Odyssee endlich in Rijeka. Nun aber rauf auf die Autobahn und los geht die Heizerei! Am Katschbergtunnel war dann Schluss – Feuer im Tunnel. Aber für richtige MRB’s kein Problem, wir fahren doch liebend gern um 1 Uhr nachts und nasser Straîe über Katschberg und Radstädter Tauern. Zum Glück waren die meisten ja schon um 3 Uhr nachts zu Hause, es gab Gerüchte wo es hieî, die Oberösterreich-Truppe kam erst um fünf ins Bett.

Fazit: Einer Erfahrung sind wir durch diese Tour reicher geworden: schreib nie aufs T-Shirt „Lignano-Tour“, wenn du dir nicht sicher bist, auch wirklich nach Lignano zu kommen! Man erspart sich dadurch viele blöde Fragen.

Tom’s Geburtstag

Dazu hat sich der Tom heuer am 31. Juli was Besonderes einfallen lassen. Nachdem es im vorigen Jahr zu viele Beschwerden wegen Lärmbelästigung gegeben hat, wurde dieses Jahr auf der Grimminghütte gefeiert. Der fünfstündige Aufstieg erfolgte von Espang aus über das Grimmingtor, Jausen-, Wolken- und Schneegrube zur Hütte. Dort angekommen wurden natürlich literweise Bier und Zirbm-Schnaps vernichtet. Zur nächtlichen Stunde ist uns bewusst geworden, warum dies eine Schutzhütte ist, nämlich zum Schutze vorm lärmenden Hüttenwirt. Wir sind ganz friedlich, singend vorm Lagerfeuer gesessen, als plötzlich der Hüttenwirt wie wild ums Feuer hüpfte. Wir erschraken nicht schlecht, und flüchteten sogleich in die schützende Hütte, bevor er vielleicht noch angefangen hätte zu singen: „...ach wie gut dass niemand weiî, dass ich...“

1. MRB-Hochzeit

Am 18. September trat ein, was niemand für möglich gehalten hat – die ersten MRB’s heirateten – Silke und Seethi. Es war eine ganz, ganz tolle Hochzeit! Jeder der Sethi kennt, hätte sich das ganze viel chaotischer vorgestellt, aber aus Insiderkreisen weiî man, dass eher Silke die Planung übernommen hat. Wir haben lange überlegt was wir für ein Geschenk mitnehmen sollten. Hätten wir aber gewusst, dass die beiden vor der Wohnungstüre so viel Papierknäuel, Klebestreifen, Luftballons und Rindenmolch haben, dann hätten wir ihnen eine Mülltonne geschenkt.

(Stand 02/ 2005)