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Mix-Tour 2014

Bild&Text by Martin&Bertl

Die Anreise


Mit dabei waren Martin&Sigi, Heli&Doris sowie Bertl&Andrea.
Unser Bertl konnte seinen Wunsch, mal mit dem Motorrad am Zug über Nacht nach Feldkirch anzureisen, endlich in die tat umsetzen. Am Abend wurde gemütlich verladen, dann noch ein paar Schlummertrunks, Spaß und ausreichend Schlaf (mehr als an so manchen anderen Tagen). Ich muß sagen - jederzeit wieder!
Zugegeben - für Pocketbikefahrer könnten die Schlafabteile bzw. die länge der Betten zum Problem werden, aber für normal sind sie ausreichend. Auch der Service inkl. Frühstück passt.
Martin & Sigi haben sich dazu entschlossen, schon am Vortag die klassische Anreise auf dem Sattel zu erledigen. Gut so - denn dadurch haben sie alles Regenwasser schon aufgebraucht *ggg*, und die Tage der Tour konnten eigentlich ohne Regenkombi genossen werden.




Die Zugfahrt


Feldkirch - Comosee 340km



Nach dem Abladen der Bikes ging´s am Donnerstag zunächst über den Klausenpass nach Andermatt und auf den St. Gotthard. War wohl ein dummer Zufall, daß gerade an diesem Tag ein Radrennen, ein gesperrter Tunnel auf der Autobahn und eine Baustelle bei der Teufelsbrücke uns die tollen Kehren etwas vermiest haben - mit dem Auto hätt ich da nicht sein wollen.


Bilder vom Donnerstag


Comosee - Gardasee 350km



Nach einem Frühstück auf unserer Terrasse des Appartments haben wir wieder die Schweiz mit St. Moritz im Visier. Vom doch sehr angenehm warmen Süden in die kalten Berge! brrrrr. Auch am Bernina lag noch verdächtig viel Schnee.
Trotz einer peniblen Tourplanung und Kontrolle der gesperrten Pässe ist uns der südlichste und auch nicht sehr hohe Gorce Domini, auch bekannt unter Repsol-Alm, durch die Lappen gegangen und so mussten wir über den Süd ausweichen und fast den gesamten Gardasee von Süden wieder rauf fahren.
Was uns mit ein paar Navigationsproblemen durch die tolle Beschilderung in den Kreisverkehren der Italiener ca. 1 1/2 Stunden gekostet hat. Trotzdem genossen wir das tolle Ambiente in der schönen Stadt Riva del Garda bei einem köstlichen Abendessen.


Bilder vom Freitag


Gardasee - Maria Alm 400km



Für den Samstag haben wir uns ein besonderes Highlight ausgesucht: den Glockner! Punkt 9 Abfahrt in Riva, führte uns Martin durch die Dolomiten. Bei tollem Wetter und gelegentlichen Gegenverkehr - oder waren das die Nudler? Egal - endlich konnte wieder an dem rechten (sehr warmen) Griff ganz nach unten gedreht werden. Auch die aufgerüstete BMW von Heli konnte nur durch geschicktes manövrieren der beiden KAWA´s hinten gehalten werden. (Martin hat die kehren außen abgedeckt, Bertl innen)
Gut in der Zeit konnten wir am Iselsberg noch eine Stück Torte als Stärkung für den Glockner aufschnappen. Bei der Gelegenheit hat Bertl wieder mal einen Zahn verloren. (zum Glück aber nur beim Übersetzungsritzl vom Starter - Hybridantrieb bei der KAWA ist also noch nicht ganz ausgereift)
Bei der Mautstelle zum Glockner kam auch zum ersten mal die Regendress - aber ehr als Kälteschutz - zum Einsatz. Viele haben sich zu so später Stunde nicht mehr über den Glockner gewagt. Bis auf ein paar einheimische Wilde, denen kalter, salziger und nasser Asphalt ziemlich wurscht war, haben wir den Glockner quasi für uns gehabt.


Bilder vom Samstag


Letzter Tag - leider wieder nach Hause



Jede Tour endet einmal. Wir waren zwar noch sehr motiviert, leider ließ uns die nasse Straße den Dient´ner Sattel nicht so genießen wie wir es gewünscht hätten. Noch einen Stop in Hallstadt und die Niederösterreich trennten sich von den Oberösterreichern.
Es war auf jeden Fall eine Tolle und anspruchsvolle Tour mit insgesamt 1.500 bzw. sogar knapp 2.000 km und unzähligen Pässen.