Die Tour der Ölflecken

 

Zugegeben, es gibt zwar nicht gerade viele aufregende Fotos. Eine nette Anekdote ist es aber trotzdem.

Die Vorbereitungen zu diese Tour waren sehr spartanisch. Nur das Ziel war bekannt. Keine Absprachen. Nichts. So wie es sein soll. No Stress. Am Dienstag in der Früh sollte es losgehen.

 

Zuvor wollte mein Bruderherz noch einmal bei mir Ölwechseln. Ich lehnte dankend ab weil ich keine 2 h Zeit hatte. Natürlich hat er mich doch noch überredet. Dauert ja eh keine 20 Minuten.

Naja, nach erfolgten Ölwechsel in Verbindung mit Ölfleck 1, abgerissener Ölfilterschraube, abgerissenen Schraubenausdrehwerkzeug, 2 h Zeit verbraucht wurde dann beschlossen mit nur einer Ölfilterschraube zu fahren.

Gesagt getan, es ging los. Bis Hartberg noch mit gezügelten Tempo. Dann musste ich auf Vaters Motorrad schon 105% Leistung herausholen. Bei 2 Kilo auf der Süd ist uns dann aufgefallen, wie bei der Superduke das Heck wie ein Drachen mit Schnur nachbaumelte. Tja, Erster Stopp beim Baumarkt und Montage von Winkeleisen (siehe Foto)

Dann gings weiter über die Soboth nach Slowenien zum Nächtigen. Danach weiter über Bergstrasserl zur Küstenstrasse und nach Novalja.

3 Tage Novalja: Jo, schwer zu beschreiben. Jedenfalls geht’s dort extrem zur Sache. Geschlafen wird prinzipiell nur Tagsüber. Lacho war nicht von der Bar runterzubekommen. Epochale Drinks gibt’s dort. Wie den Alkoholikertraum: Zombie im Eineinhalbliterkrug. Es war Zach für die Leber.

Irgendwann vor dem chronischen Leberkollaps beschlossen wir wieder zurückzufahren. Fähre rüber, Küstenstrasse. Gustl voraus. Lang nicht gesehen. Gustl eingeholt, Gustl ohne Motoröl. Das war jetzt auf dem Hinterreifen und auf der Strasse (Ölfleck2). Gustl im Glück. Die Tankstelle war nur schlappe 2 Km weit weg. Ölfleck 3 auf der Tankstelle. Grund war die Dichtung, die es wegen der fehlenden Schraube aus dem Ölfiltergehäuse rausgedrückt hat. Naja: Schaden repariert, dann Öl nachgefüllt. Laufenlassen -->Ah geht. Bisserl mehr Gas gegeben. -->oh, geht doch net. Ölfleck Nummer 4. Ganz zufällig war auf der anderen Strassenseite der einzige Abschleppdienst auf der gesamten Küstenstrasse. Der Fahrer kannte natürlich eine Werkstatt. Dort angekommen wurde der seltene Schaden einmal bestaunt. Selbst die erfahrensten Tomos-Mopedtuner schüttelten die Köpfe. Da geht nix. Es wurde aber dennoch probiert. Erfolglos. Dann kam die glorreiche Idee des Chefmechanikers mit dem Eisenbügel nach russischer Reparaturanleitung. (siehe Foto). Die Tätigkeit des Öleinfüllens beanspruchte Gustl für sich. Die Einfüllöffnung kann man dann beim Starten ruhig offen lassen. -->Ölfleck 5

Dann ging es weiter nach Österreich. Slowenien, dann Italien mit Mörderspeed am Highway und durch das Kanaltal nach Kärnten. Tja, leider war die kroatische Hitzewelle hier aus und es fing fürchterlich an zu Regnen. Das hielt auch bis Neustadt an.

Ausgeklungen ist die Tour dann bei einem Abschlussbier in der Stadt.

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